Braunlage: Parkplatz – Grenzweg Kaffeehorst (HWN018) – Wurmberg (HWN156) – Parkplatz

Wir sind zu einem verlängerten Wochenende im Harz. Unsere Unterkunft haben wir in einem schönen Ferienhaus direkt in St. Andreasberg aufgeschlagen. Mit insgesamt 10 Personen, groß und klein, wollen wir ein Wochenende mit neuen Stempeln der Harzer Wandernadel verbringen.

Mit dem Auto gehts von St. Andreasberg nach Braunlage. Auf dem Großparkplatz an der Seilbahn stellen wir unsere Autos ab.

Am ersten Tag haben wir uns die „Besteigung“ des Wurmberges vorgenommen. Direkt neben der Talstation startet unsere Tour. Auf breiten Wegen gehts immer in der Nähe der Seilbahn den Berg hinauf.

So erreichen wir schon bald das Rodelhaus auf halben Weg nach oben. Kurze Zeit später teilt sich unsere Gruppe auf. Während der größte Teil weiterhin den direkten Aufstiegsweg nimmt, biegen vier Stempeljäger von der Hauptaufstiegsroute ab.

Zu viert machen wir einen kleinem Umweg bzw. Abstecher zum Gasthaus Hexenritt-Alm. Kurz hinter dem Gasthaus liegt die erste Stempelstelle des Tages. Doch bevor wir den Stempel ins Stempelheft drücken können, machen wir natürlich einen kleinen Stopp im Gasthaus um den Flüssigkeitshaushalt auszugleichen. Der Wirt gibt uns gleich noch ein paar Tipps für den später auf anderem Weg geplanten Abstieg.

Danach erreichen wir wenige Meter hinter dem Gasthaus die Stempelstelle „Kaffeehorst“ (HWN018). Nachdem wir den Stempel erfolgreich im Heft verewigt haben, gehts auf alten Kolonnenwegen weiter den Berg hinauf.

Wir erreichen den ehemaligen Schanzenberg der heute nicht mehr vorhandenen Skisprungschanze. Hier gehts über unzählige Gitterroststufen hinauf zum Gipfel des Wurmberges. An der Wurmberg-Baude treffen wir den Rest unserer Wandergruppe wieder. Über die gleichen Stufen haben sie eine Weile vor uns den Gipfel erreicht.

Nun gibt es auch den zweiten und bereits letzten Stempel des Tages, Wurmberg-Baude (HWN156). Hier machen wir unsere Verpflegungspause. Schließlich wollen wir die mitgebrachte Verpflegung nicht wieder den Berg hinunter tragen.

Nach der Pause trennen sich erneut unsere Wege. Die meisten von uns nehmen die leichte Abstiegsvariante und buchen ein Ticket für die Seilbahn hinunter ins Tal nach Braunlage. Nur noch zu dritt begeben wir uns zu Fuß auf den Abstieg.

Der Weg führt vorbei am Wurmberg Speichersee. Hier sind noch sehr viele Touristen und Besucher unterwegs. Doch je weiter wir uns vom Gipfel entfernen, um so weniger Menschen treffen wir an.

Wir kommen zur „Alfred Rieche Hütte“. Hier machen wir nochmal einen kurzen Trinkstopp. Unser kleiner Mitwanderer Max kühlt sich hier in der Zwischenzeit die Füße im kalten Wasser der „Großen Bode“ ab.

Wir laufen weiter entlang der „Großen Bode“ und kommen so am „Oberen Bode Wasserfall“ vorbei. Auf schmalen Weg gehts weiter hinab bis zu den „Unteren Bodefällen“. Danach kommen wir schon bald im Tal an. Vorbei am Hotel gehts zurück zum Wanderparkplatz.

Am Parkplatz treffen wir unsere restliche Gruppe wieder. Diese erwartet uns schon sehnsüchtig. Sie haben sich die Zeit bei Kaffee und Kuchen in Braunlage vertrieben.

Doch bevor es zurück nach St. Andreasberg geht, holen wir für unserer Mitwanderer Max noch die bronzene und silberne Wandernadel. Hat er doch heute seinen 16. Stempel erwandert und sich somit die Abzeichen als Belohnung redlich verdient.

Morgen steht die nächste Wanderung an. Es geht unter anderem zum Oderteich.