Blankenburg: Hamburger Wappen (HWN074) – Großvaterfelsen (HWN076) – Ruine Luisenburg (HWN077) – Barocke Gärten (HWN078)
Am Freitagabend klingelt das Telefon. Meine Mitstreiter für die geplante Samstagstour nach Buntenbrock müssen krankheitsbedingt leider absagen. Was nun? Die Tour wollen wir gern zusammen machen. Also wird kurzerhand eine andere Planung für morgen herausgesucht. Nun gehts nach Blankenburg an die Teufelsmauer. Und als Belohnung anschließend noch auf 2 kurze Touren um diese Stempel auch mitzunehmen.


Mein Auto stelle ich auf dem Parkplatz „Am Schnappelberg“ direkt gegenüber dem Servicebüro der „Harzer Wandernadel“ ab. Von hier starte ich eine Tour zur Teufelsmauer. Anders als die wenigen Wanderer, die mir am Eingang zur Teufelsmauer begegnen, nehme ich nicht die Stufen hinauf zur Mauer, sondern laufe parallel zur Mauer entlang hinter in Richtung Hamburger Wappen.


Über einen breiten Waldweg durch dichten und grünen Laubwald geht es aus Blankenburg hinaus. Ab und zu führen Abzweige hinauf auf den Kammweg. Ich bleibe aber auf meiner geplanten Runde. Der Weg ist leicht feucht vom Regen der letzten Tage. Nur selten begegnen mir andere Wanderer.


Ich komme an der Gewittergrotte vorbei. Durch starken Regen ist über viele Jahre hinweg der Fels ausgewaschen. Irgendwann hört der Weg auf bzw. verliert sich im Wald. Ich bin aber schon kurz vorm Hamburger Wappen. Also kämpfe ich mich über Wurzeln den Hang hinauf und komme schließlich direkt am Hamburger Wappen raus.


Hier bin ich nicht mehr allein. Am Wappen ist gerade eine größere Wandergruppe unterwegs. Einer von denen klettert auf die Spitzen der Felsformation hinauf. Ich hole mir den ersten Stempel des heutigen Tages, Hamburger Wappen (HWN074).


Nach kurzer Pause laufe ich nun auf der anderen Seite der Teufelsmauer zurück in Richtung Blankenburg.


Auf hier führt der Weg direkt am Hang entlang. Die Kletterpartie über den Kammweg erspare ich mir. Auf der Südseite sind die Pfade wesentlich schmaler, als auf der Nordseite der Mauer.


Kurz vor Ende der Runde um die Teufelsmauer wartet Stempel Nummer Zwei am Großvaterfelsen (HWN076) auf mich. Nun gehts zurück in Richtung „Kleines Schloss“. Am Schloss vorbei laufe ich durch die „Barocken Gärten“ in Richtung Ruine „Luisenburg“. Dort kommt der dritte Stempel, Ruine Luisenburg (HWN077), ins Stempelheft.


Von der Ruine nehme ich den direkten steilen Weg hinab und laufe zurück zu den „Barocken Gärten“. Kurz vor Ende der Runde hole ich mit den vierten und letzten Stempel auf dieser Runde, Barocke Gärten (HWN078). Nun gehts zurück zum Auto. Vorher kehre ich noch kurz im Servicebüro der Harzer Wandernadel ein. Nach 10,5 Kilometern bin ich zurück am Auto. Doch ich bin für heute noch nicht fertig mit der Stempeljad.
Blankenburg: Otto-Ebert-Brücke (HWN079)
Kloster Michaelstein: Klostergrund/Michaelstein (HWN059)
Mit dem Auto gehts nun die paar Kilometer zu einem kleinen Wanderparkplatz an der B27. Von hier will ich eine kurze Runde starten, um den fünften Stempel einzusammeln.


Nach einem guten Kilometer durch den Wald, bin ich an der Otto-Ebert-Brücke (HWN079) und drücke den nächsten Stempel ins Stempelheft. Vorbei am Ziegenkopf geht es zurück zum Auto. Nach drei Kilometern ist die Runde bereits geschafft.


Da ich gut in der Zeit liege, beschließe ich noch einem Stempel mitzunehmen. Diesen haben wir bei einer vergangenen Tour ausgelassen. Mit der Auto fahre ich zum Kloster Michaelstein. Hier erwartet mich nur ein kleiner Spaziergang. Vorbei an den Klostergebäuden bin in nach gut 500 Meters bereits am sechsten und letzten Stempel des Tages, Klostergrund/Michaelstein (HWN059).


Nach der sehr erfolgreichen Stempeljagd gönne ich mir hier noch eine kleine Stärkung und kehre im klostereigenen Imbiss „Zum Klosterfischer“ ein.
