Parkplatz Oderteich – Sonnenkappe Oderteich (HWN217) – Achtermannshöhe (HWN012) – Königskrug – Hahnenkleeklippe (HWN075) – Rinderstall (HWN123) – St. Andreasberg
Am zweiten Tag unseres Wanderwochenendes in St. Andreasberg steht eine Tour zum Oderteich und zur Achtermannshöhe an. Wir parken unsere Autos direkt am Parkplatz Oderteich. Wer hier einen Platz finden will, sollte früh da sein.


Wir starten unsere Runde am Westufer des Oderteich. Auf dem ersten Streckenabschnitt darf man noch bis direkt ans Ufer laufen.


Jetzt im Hochsommer ist wenig Wasser im Teich. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts war der Oderteich die größte Talsperre Deutschlands.


Nachdem wir den vorderen Abschnitt des Oderteiches abgewandert sind, biegt der Weg etwas vom Ufer ab. Nun führt dieser in wenigen Metern Entfernung durch einen kleinen Wald.


Am nördlichen Ende des Oderteiches erreichen wir die erste Stempelstelle, Sonnenkappe Oderteich (HWN217). Hier machen wir gleich eine kleine Pause. Denn nicht mehr lange und wir teilen uns wieder auf.


Unsere Kurzwanderer nehmen die kurze Runde um den Teich und begeben sich auf direktem Weg zurück zum Parkplatz. Silke, Hendrik, Sascha und ich wollen die große Runde nehmen und erst später zum Oderteich zurückkehren. Doch auch dieser Plan wird sich im Laufe des Tages noch ändern.


So biegen wir zu viert in Richtung Oderbrück ab. Bei bestem Wanderwetter gehts durch lichten Wald über wunderschöne Waldwege.


Bei Oderbrück queren wir die B4 und nun gehts immer leicht bergauf in Richtung der nächsten und eigentlich auch letzten Stempelstelle des heutigen Tages.


Wir laufen zur Achtermannshöhe (HWN012). Der Wald lichtet sich immer mehr und in der Ferne können wir bereits den Gipfel des 926 Meter hohen Berges sehen.


Die Achtermannshöhe ist der dritthöchste Berg Niedersachsens und der vierthöchste Berg im Harz. Am Fuß des Gipfels treffen wir auf einige andere Wanderer. Über Stufen im Felsen erklimmen wir die letzten Meter hinauf auf den Gipfel.


Vom Gipfel haben wir einen super Blick über die gesamte Umgebung. Wir können den Brocken mit seinem Gipfelbauten und auch unser gestriges Ziel, den Wurmberg, erblicken. Nachdem wir den Stempel ins Heft gedrückt haben, beginnen wir unseren Abstieg nach Königskrug.


Von Königskrug aus sollte es zu Fuß zurück zum Parkplatz am Oderteich gehen. Dort wollten wir uns abholen lassen. In Königskrug entscheiden sich Silke und Hendrik mit dem Bus zurück nach St. Andreasberg zu fahren. Auch Sascha und ich planen um. Wir wollen direkt bis St. Andreasberg laufen. Das macht die geplante Runde zwar um 7 Kilometer länger, aber auch nochmal spannender.


So laufen wir von Königskrug zuerst zur Hahnenkleeklippe. Hier können wir ungeplant noch einen dritten Stempel (HWN075) mitnehmen. Von der Klippe aus können wir tief hinunter ins Tal sehen.


Weiter gehts in Richtung Rinderstall (HWN123). Diesen Stempel haben wir aber bereits vor 2 Jahren auf einer anderen Tour eingesammelt. Über eine breite Forststraße gehts hinunter ins Tal. Vor 2 Jahren sind wir diesen Weg bergauf gelaufen.


Erneut stehen wir am Rinderstall vor verschlossenen Türen. Dieser hat leider nur in der Woche geöffnet. Somit haben wir hier leider auch keine Chance auf ein kühles Getränk.
Nun gehts die letzten 4 Kilometer zurück nach St. Andreasberg. Wir wissen, was uns auf dem Weg erwartet. Vor 2 Jahren sind wir diesen genau in die andere Richtung gelaufen.
Am Ortseingang von St. Andreasberg bekommen wir unser verdientes Erfrischungsgetränk im „Roten Bär“. Nach einer ausgiebigen Trinkpause erreichen wir am späten Nachmittag unser Ferienhaus.
