Kulturschock

Donnerstag, 05.11.2009

Das Frühstück ist heute bereits für 6:00Uhr angesagt. Gleichzeitig müssen wir auch bereits unser Gepäck fertig haben. Während wir frühstücken bringt unsere Crew das Gepäck bereits zum Flugplatz.

Danach machen wir uns auch auf den Weg. Lahkpa erwartet uns am Flughafen. Hier werden wir von unserer Crew verabschiedet. Passang überreicht jedem von uns einen Kata, einen nepalesischen Glücksschal.

Für Passang haben wir noch eine Überraschung. Doch dazu später mehr. Die Idee reift noch in unseren Köpfen. Erst in Kathmandu werden wir die endgültige Entscheidung treffen. Passang wird später telefonisch davon erfahren.

Paul verteilt die Flugtickets. Wir fliegen wieder mit Agni Air. Lange warten müssen wir nicht. Schon bald wird unser Flug aufgerufen. Die Maschine steht bereit.

Um 8:15 Uhr heben wir Richtung Kathmandu ab. Wer auf diesem Flug nochmal den Himalaja sehen möchte, muss nun auf der rechten Seite sitzen. Diese Plätze sind logischerweise die begehrtesten.

Nach knapp eine halben Stunde Flug landen wir in Kathmandu.

Jetzt fahren wir erst mal in unser Hotel. Wir sind wieder im Royal Singi untergebracht. Jeder zieht sich auf sein Zimmer zurück. Nach 2 Wochen Trekking durch den Himalaya brauchen wir dringend ein richtiges Badezimmer.

Für den Nachmittag ist noch ein Stadtrundgang durch Kathmandu angesetzt. Wir wollen bis nach Swayambhunath. Die Stupa ist die wohl bedeutendste im Kathmandu-Tal und liegt auf einem Hügel im Westen der Stadt.

Wieder tauchen wir in die quirligen und chaotischen Straßen der Stadt. Nach den letzten ruhigen Trekkingtagen sind wir nun wieder in einer ganz anderen Welt angekommen. Von allen Seiten werden wir von Autofahrern und Mopedfahrern angehupt.

Durch Thamel laufen wir bis an den Stadtrand.

Irgendwann sehen wir die Stupa. Von jetzt an geht es wieder bergauf. Über eine steile Treppe hinauf gelangen wir zur Swayambhunath Stupa. Hier müssen wir als Tourist 100 Rupien Eintritt zahlen.

Der Turm des Stupa-Bau wird gerade saniert. So können uns die sonst so auffälligen Buddha-Augen nicht beobachten. Umgeben wird die Kuppel von einer Vielzahl von Gebetsmühlen. Auch hier heißt es wieder im Uhrzeigersinn um das Gebäude gehen.

Auf dem gesamten Gelände gibt es natürlich auch wieder Unmengen an Händlern die uns Ihre Waren anbieten. Für ein bisschen Umsatz sorgen wir natürlich.

Von dem Hügel aus haben wir einen super Blick über die Stadt. Am Horizont können wir noch die Berge des Himalaya sehen. Heute Morgen waren wir noch dort gewesen.

Langsam geht auch die Sonne unter. Außerdem bekommen wir auch Hunger.

Mit dem Taxi fahren wir nach Thamel zurück. Im Thai-Restaurant „Ying Yang“ gehen wir Abendessen.

[Werbung]