Elbingerode/Königshütte: Ruine Königsburg (HWN041) – Trogfurther Brücke (HWN042) – Königshütter Wasserfall (HWN040)
Einen Tag nach dem Heimsieg unseres SC Magdeburg gegen die Füchse Berlin machen wir uns dieses Mal auf eine Sonntagstour in den Harz. Fünf weitere Stempel der Harzer Wandernadel stehen auf dem Programm.
Wir fahren nach Königshütte und stellen unser Auto am Parkplatz Tanner Straße ab. Von hier starten wir bei bewölktem Himmel und kühlen 9 Grad zu unserer Wanderung. Vor 3 Wochen sah das noch ganz anders aus, da gingen die Temperaturen Anfang März schon bis auf fast 20 Grad hinauf.


Unser erstes Ziel ist die Ruine Königsburg (HWN041). Nach knapp 700 Metern ist das Ziel schon erreicht. Die wenigen Höhenmeter hoch zur Ruine sind auch schon fast die einzigen Höhenmeter auf der ganzen heutigen Tour. Die kleine Burg wurde im 13./14. Jahrhundert genutzt. Seit Beginn des 16. Jahrhunderts war diese bereits nicht mehr bewohnt.


In der Ferne können wir den Wurmberg sehen. Seine Hänge sind mit leichtem Neuschnee überzogen. Wir setzen unseren Weg fort und umrunden nun die Talsperre Königshütte. Von nun an gehts nur noch flach auf breiten Wegen weiter.


Am Ende der Talsperre direkt bei der Staumauer steht der zweite Stempelkasten des Tages, die Stempelstelle Trogfurther Brücke (HWN042). Auf der Runde sind wir bisher kaum anderen Menschen begegnet. Nur ab und zu kommen Radfahrer und einzelne Wanderer vorbei. Hier machen wir eine kurze Verpflegungspause. Danach setzten wir unseren Weg auf der gegenüberliegenden Seite des Talsperre zurück in Richtung Königshütte fort.


Zurück in Königshütte biegen wir nicht in Richtung Parkplatz ab, sondern machen noch einen Abstecher durch den Ort an das andere Ortsende. Dort wartet die dritte Stempelstelle dieser Runde auf uns. Mittlerweile laufen uns auch einige Wanderer mehr über den Weg. Nach knapp 9 Kilometern erreichen wir den Königshütter Wasserfall (HWN040). Nach dem wir den Stempel ins Stempelheft gedrückt haben, laufen wir die letzten Kilometer zurück zum Parkplatz.


Jetzt wollen wir noch 2 weitere Stempel der Region mit kurzen Ausflügen mitnehmen. Deshalb heißt es mit dem Auto die kurze Strecke zurück nach Elbingerode zu fahren. Wir parken unser Auto am Ortsrand. Von hier aus sind es nur rund 500 Meter zur Stempelstelle Tagebau Felswerke (HWN039). An der Stempelstelle hat man einen prima Blick über den gesamten Kalkstein-Tagebau. Danach gehts zurück zum Auto.


Nun heißt es noch einmal kurz das Auto Umparken. Wir wollen die letzte und fünfte Stempelstelle des Tages besuchen. Erneut sind es nur rund 500 Meter bis zum letzten Ziel des Tages.


Wir laufen die paar Meter bis zum Galgenberg (HNW038). Ab dem 16. Jahrhundert war hier der Standort des Elbingeröder Galgens. Wieviele Personen wurden hier wohl erhängt. Wir haben den Besuch aber überlebt.


Danach ist unsere Stempeljagd für den heutigen Tag beendet. Mit der Ausbeute von 5 Stempeln sind wir mehr als zufrieden. Bevor es nach Magdeburg zurück geht, machen wir in Rübeland noch einen Stop für ein stärkendes Mittagessen.
