Drei Annen Hohne: Trudenstein (HWN017) – Leistenklippe (HWN015) – Hohnehof (HWN174)

Es ist Mitte März, für dieses Wochenende ist bestes Frühlingswetter im Harz angesagt und wir haben in unsere kleinen „Stempel-Jäger Gruppe“ Zuwachs bekommen. Pauli begleitet uns ab sofort auf den Touren. So gehts Samstag zu Viert in Richtung Harz. Unser Ziel ist der kleine Orte Drei Annen Hohne.

Am Ortseingang biegen wir unweit des Bahnhofes auf den Wanderparkplatz ein. Wir schultern unsere Rucksäcke, die Jacken können bei den frühsommerlichen Temperaturen direkt im Rücksack bleiben. Dann gehts los. Vom Parkplatz aus müssen wir einmal kurz die Hauptstraße und die Bahnstrecke der Harzer Schmalspurbahnen überqueren. Direkt auf der gegenüberliegenden Seite startet der Weg zu unserem ersten Ziel.

Auf breiten Wegen geht es immer leicht bergauf. Ganz allein sind wir hier heute erwartungsgemäß nicht unterwegs. Das schöne Wetter hat viele Leute in den Harz gelockt. Ab und zu begegnen uns andere Wanderer und vereinzelt überholen uns Mountain Biker. Nach rund 2,5 Kilometern erreichen wir die erste Stempelstelle am Trudenstein (HWN017).

Über kurze Leitern kann man auf den kleinen Felsen hinaufsteigen. Hier haben wir einen prima Blick hinüber zum Brocken und zum Wurmberg. Noch immer sind die Wälder am Brocken tot. So früh im Jahr haben die kleinen nachgewachsenen Büsche auch noch keinen grünen Blätter.

Nach einer kurzen Pause wandern wir weiter den Berg hinauf. Noch immer haben wir 2 weitere Stempel vor uns. Bevor wir die nächste Stempelstelle erreichen ist es aber erstmal Zeit für eine kleine Verpflegungspause. Schließlich wollen wir unsere Lunchbox nicht die ganze Zeit mit uns rumschleppen.

Gut gestärkt und nach einem kleinen Motivationstrunk brechen wir wieder auf. Mittlerweile steht die Sonne so hoch, dass auch die langärmeligen Shirts im Rucksack verschwinden können.

Hier oben stehen zwischen den toten Bäumen auch immer mehr grüne Nadelbäume, die irgendwie das Waldsterben im Nationalpark überlebt haben. Das macht den Weg gleich noch viel schöner. Teilweise führt uns der Pfad auf Bohlenwegen über morastiges Gelände.

Wir biegen auf einem schmalen Waldweg in Richtung Leistenklippe (HWN015) ab. Über Stock und Stein geht es durch den Wald der zweiten Stempelstelle des Tages entgegen.

Nach 5 Kilometern erreichen wir die Stempelstelle. Nachdem der Stempel ins Sammelheft gedrückt ist, erklimmen wir über Stahlleitern die Klippe. Auch hier können wie die Gebäude auf dem Brockengipfel und den Wurmberg gut sehen. Am blauen Himmel ist keine einzige Wolke zu sehen.

Nach kurzer Pause gehts die Leitern wieder runter. Am Fuß der Klippen treffen wir auf eine Frau mit Hund. Da der Hund die Leitern nicht raufklettern kann und wir der Frau aber auch den Ausblick von den Klippen gönnen möchten, übernimmt unsere Pauli kurz das Babysitting für den Hund.

Von nun an beginnt der Rückweg und mit uns gehts bergab. Kurz laufen wir von der Leistenklippe auf gleichen Weg zurück. Doch schon bald biegen wir auf einen anderen Weg ab. Zwischen den Bäumen liegen im Schatten die letzten Schneereste des Winters. Weiter unten sehen wir bald die letzte Stempelstelle des Tages. Am Hohnehof (HWN174) drücken wir Stempel Nr. 3 der Tour ins Heft.

Hier machen wir jedoch nur Stopp für den Stempel. Dann laufen wir den letzten Kilometer zurück zu unserem Ausgangsziel. Nach 9 Kilometern sind wir zurück in Drei Annen Hohne. Bevor wir zurückfahren, kehren wir aber noch im Restaurant des Hotel Kräuterhof ein. Nach der Wanderung gönnen wir uns eine Stärkung mit einer leckern Soljanka und einen Burger. Nebenbei wird schon die nächste Tour geplant – denn nach der Tour ist vor der Tour.