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Der Ruf der 6.000er

Montag, 21. September 2015

Dank unserer gestern verlängerten Etappe
brauchen wir heute nicht so weit laufen. Deshalb gibt’s auch erst etwas später den Wake-Up-Tea.

Nach dem Frühstück packen wir unsere Sachen zusammen und bauen das Camp ab. Dann machen wir uns auf dem Weg zum Kang Yatze Basecamp. Gleichmäßig, aber nicht sehr steil führt uns der
Weg in die Höhe. Damit verlassen wir das Markha Valley wieder.
Von Thachungtse ins Kang Yatze Base Camp Zum Vergrößern auf das Bild klicken!
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Plötzlich treffen wir hier in der Einsamkeit der Berge einen alten Bekannten. Unser Guide aus Leh ist mit einer kleinen Gruppe unterwegs. Er führt sie auf einem Trek durchs Markha Valley. Heute wollen sie nach Nimaling. Eine Weile laufen wir zusammen weiter und tauschen die letzten Neuigkeiten aus.

Dann gehen sie weiter Richtung Nimaling und wir biegen auf den Weg zum Basecamp ab.

Morning Tea am Zelt Frühstück im Camp

Gemeinsam mit unserer Begleitmannschaft kommen wir pünktlich zur Mittagszeit im Basecamp auf 5.100 m Höhe an. Wir machen eine kurze Mittagspause und stärken uns erst einmal.

Kang Yatze Unterwegs zum Basecamp

Bevor wir das Camp aufbauen wollen wir noch eine Akklimatisationstour unternehmen und die Aufstiegsroute zum Kang Yatze erkunden.

Über Geröll steigen wir noch eine knappe Stunde bis auf 5.300 m auf. Hier können wir auch den weiteren Weg zum Gipfel des Kang Yatze gut erkennen. Noch gute weitere 300 Höhenmeter weiter oben beginnt die Schneegrenze. Ab dort werden wir dann morgen mit Steigeisen unterwegs sein.

Auf dem Weg zum Basecamp Flucht vor den Mulis

Für heute reicht es jedoch. Nach einer kurzen Pause gehen wir zurück Richtung Camp.

Dort haben Jigmet und unsere Jungs bereits die Zelte aufgebaut, sodass wir heute nicht mehr selbst tätig werden müssen.

Wir richten uns in den Zelten ein. Kanji hat uns eine Nudelsuppe gekocht. Die tut jetzt gut und wärmt uns auf.

Auf Akklimatisationstour Kang Yatze Basecamp

Anschließend bereiten wir uns auf die morgige Gipfeletappe vor und legen die Sachen und Bergausrüstung zurecht. Im Rucksack trennen wir uns von allen unnötigen Dingen um Gewicht zu sparen. Jedes Gramm wiegt in der Höhe doppelt.

Den Rest des Nachmittages ruhen wir uns aus.

Heute gibt’s das Abendessen auch schon etwas früher als sonst. Kanji hat Tunfischpizza gemacht. Er überrascht uns jeden Tag aufs Neue. Danach liegen wir alle bald in unseren Schlafsäcken. Die Nacht wird kurz sein.


 






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