Folge mir bei Facebook Folge mir bei Twitter Folge mir per RSS-Feed Folge mir im BBM-Channel Mail an Trekking-eXperience.de

Nepal 2019 - Drei Pässe Trek & Lobuche East

Geplanter Reiseverlauf


Die Three Passes Tour (TPT) ist eine anspruchsvolle Runde und bringt uns sehr nahe -näher geht es eigentlich nicht mehr beim Trekking- an die Achttausender Cho Oyu, Everest, Lhotse und etwas weiter weg der Makalu. Wir planen drei Gipfel als höchster darunter der Lobuche East (6120 Meter).

Landung in Lukla
Landung in Lukla

Das Trekking beginnt in Lukla. Davor zwei Tage Aufenthalt in Kathmandu direkt in Thamel im Hotel Mulberry. Von Lukla geht es den klassischen Everest Treck über die Hillary Bridge über Phakding nach Namche dann nach Westen weg in das abgelegenere Bathekoshi Tal nach Thame dort akklimatisieren wir einen Tag und können den Sunder Peak (5368) probieren. Zum Vorgipfel führt ein Wanderweg, dann etwas Kraxelei zum Hauptgipfel. Nächste Übernachtung ist Lundghen.

Weiter geht es über den Renjo Pass (5360) nach Gokyo. Hier schon geniale Aussicht auf die Achttausender. Das Tal von Gokyo ist für seine wunderschönen Gletscherseen bekannt. Heißt aber in Wirklichkeit nach dem Gletscher am Talende: Ngozumba. Was sich touristisch aber wohl nicht so toll vermarkten lässt. Von Gokyo wird klassischerweise der Gokyo Ri als Aussichtsberg bestiegen. Diese Sicht haben wir aber schon am Pass gehabt. Deshalb machen wir dort eine lange Tagesetappe und besteigen den Ngozuma Tse (5550 Meter).

Hillary Bridge
Hillary Bridge

Wir sehen auf der Tour alle sechs Seen, wandern oberhalb der Gletscherzuge und kommen am südlichen Cho Oyu Basislager vorbei. Näher kommt man an der Cho Oyu nicht ran. Die Tour ist technisch einfach, es wird keine Eisausrüstung benötigt. Übernachten werden wir wird wieder unten in Gokyo. Hier wäre also auch ein Pausentag möglich oder eine Kurzwanderung zu den ersten drei Seen.

Von Gokyo geht es über in einer kurzen Etappe über den Cho La Pass (5368) wir steigen nicht ganz ab sondern stellen hier unseres Zelte im Lobuche East BC 5000 Meter auf.

Namche Bazar
Namche Bazar

Am Folgetag Aufstieg über Geröll und Grashänge in das auf einer Aussichtskanzel gelegene Highcamp (Aufstieg 400 Höhenmeter Dauer ca. 2 Stunden also fast ein Pausetag).

Tags darauf geht es über Blockwerk und plattigen Fels bis zum Beginn des vergletscherten Südostgrats. Diesem folgen wir mit Steilaufschwüngen zum Südostgipfel (5.940 m) hinauf. Hier hat man einen traumhaften Blick auf die gegenüberliegende Ama Dablam. Und natürlich wieder die Achttauender. Der Weg zum Hauptgipfel (6.119 m) versperrt ein sehr ausgesetzter Gratabschnitt, der nur bei besten Bedingungen zu bewältigen ist. (Technisch schwer, bis zum Vorgipfel wie Island Peak, es wird Eisausrüstung benötigt. Einige steile Firnflanken können mit Fixseilen gesichert werden. Der Grat wird gegebenenfalls gesichert begangen. Abstieg nach Dingboche.

Ama Dablam
Ama Dablam

Sollte jemand den Lobuche nicht machen wollen, oder die Bedingungen zu schlecht sein, gibt es die Möglichkeit in Lobuche zu übernachten und am folgenden Tag den Dritten Pass den Kongma La nach Dingboche zu machen.

Der letzte Pass ist der Kongma La mit 5560 Metern über den wir am nächsten Tag nach Dingboche gehen. Am Kongma La sind wir auf der Aussichtskanzel vor dem Everest und Lhotse. (Diese Etappe könnte problemlos auch ohne Pass nach Dingboche umgangen werden.)

Blick auf den Mt. Everest
Blick auf den Mt. Everest

Für die Etappen von Dingboche über Tengboche (Kloster da brauchen wir Zeit) und Namche Bazar nach Lukla haben wir jetzt noch einige Tage Zeit. Hier können wir uns entscheiden, ob wir noch den letzten sehr genialen Aussichtsberg Chukung Ri direkt vor der Lhotse und Nuptse Wand mitnehmen (technisch leicht, Wege und Pfade) und eine weiter Nacht in Dingboche verbringen. Wir können uns aber auch einen ganzen Tag Pause für das Kloster Tengboche Zeit nehmen. Denn sollte nichts weiteres vorher passiert sein, haben wir noch einen Tag Reserve.

Abstieg von Dingboche nach Tengboche am nächsten Tag nach Namche Bazar. Letzter Trekkingtag dann zurück nach Lukla. Abflug nach KTM am nächsten Morgen.

Zwei Übernachtungen in Katmandu als Reserve und für Sightseeing.