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Schneeschuhwanderung in Österreich

Auf großen Sohlen durch das Pustertal

02.03.2010 - Auf dem Gailtaler Höhenweg

Heute steht laut Oliver, die anstrengendste Tour des Urlaubes an. Es geht über ein Teilstück des Gailtaler Höhenweges.

Dazu fahren wir mit dem Skibus erstmal nach St. Oswald.

Hier fahren wir mit der Pistenraupe die Skipiste hinauf. Unsere Mädels dürfen es sich in der warmen Fahrerkabine bequem
machen.
Auf dem Gailtaler Höhenweg Zum Vergrößern auf das Bild klicken!
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Die Herren der Runde dürfen zusammen mit unseren Rucksäcken und den Schneeschuhen in den Transportkäfig vorn an der Pistraupe.

Unsere Pistenraupe Oben angekommen legen wir unsere Schneeschuhe an. Bis auf einen weiteren Skitourengeher, den es jedoch in eine andere Richtung zieht, sind wir hier vorerst allein unterwegs. Zu Beginn der Tour führt uns unserer Weg durch den Wald entlang einer Langlaufloipe. Unser erstes Etappenziel ist
der Dorfberg.

Wir laufen eine ganze Weile durch den Wald. Irgendwann werden die Bäume weniger und wir sehen den Dorfberg direkt vor uns. Bevor wir uns jedoch auf den letzten Aufstieg zum Gipfel begeben, machen wir noch eine kurze Rast in einer kleinen Wanderhütte. Hier stärken wir uns nochmal mit warmen Tee und ein paar Riegeln.

Dann geht es hinauf auf den Dorfberg. Knapp 2 Stunden nach dem Start der Tour stehen wir auf dem Gipfel des Dorfberges.

Gipfelkreuz am Dorfberg Blick vom Dorfberg

Wir bleiben jedoch nicht sehr lang. Wir haben noch ein ganzes Stück Weg bis zu unserem eigentlichen Tagesziel vor uns. Jetzt geht es weiter über den Gailtaler Höhenweg bis zum Golzentipp, dem zweiten Gipfel des Tages.

Die Schneeverhältnisse sind gut. Der Schnee ist fest. Wir sinken kaum ein. Wir laufen weiter über dem Kamm Richtung Golzentipp. Auch hier sind wir allein unterwegs. Nur der eingetretene Pfad zeigt uns, dass hier bereits in den letzten Tagen andere Schneeschuhwanderer unterwegs waren.

Jetzt müssen wir immer wieder Bergauf und Bergab laufen. Oliver meinte bereits den Abend vorher, es wird eine "Jammertour". Denn das Ziel kann man bereits von weitem sehen, aber die ganzen Auf- und Abstiege machen die Tour noch lang. Und Oliver sollte Recht behalten.

Doch irgendwann stehen wir vor dem letzten Anstieg zum Golzentipp und dann ist es geschafft. Knapp 3 Stunden nach dem Dorfberg stehen wir nun auf dem Gipfel des Golzentipp. Geschafft! Der Zweite und letzte Gipfel des Tages ist erreicht.

Blick vom Golzentipp Gipfelkreuz am Golzentipp

Von jetzt an gehts bergab. Das Ziel können wir in der Ferne schon sehen. Die Connyalm. Bis dorthin ist der Weg durch Pistenraupen präpariert, so dass der Weg sehr einfach ist. Es dauert auch nicht mehr sehr lang, bis wir an der Sesselliftstation der Connyalm ankommen. Jetzt kehren wir erstmal in der Hütte ein.

Nach einer ausgiebigen Pause geben wir unsere Schneeschuhe und die Rucksäcke an der Sesselliftstation ab. Wir haben noch was anderes vor.

Es geht mit dem Rodel hinunter ins Tal. Denn von hier führt nicht nur eine Skipiste hinunter, sondern auch eine Rodelbahn. Unsere Schneeschuhe und Rucksäcke kommen mit dem Lift nach.

Da ich mich auf den Abfahrt, wenn auch nicht ganz freiwillig, entschieden habe, etwas länger als der Rest zu rodeln, müssen die Anderen im Tal auf mich warten. Unterwegs habe ich an einer Weggabelung die falsche Abfahrt genommen. Leider war hier der Weg auf den ersten Blick nicht sehr gut ausgeschildert. Also musste ich im Tal angekommen feststellen, dass ich am falschen Ende des Ortes rausgekommen bin.

Mir bleibt also nichts anderes übrig, als den Schlitten wir ein Stück den Berg hinaufzuziehen und dann die richtige Abfahrt zu nehmen. Im Tal werde ich schon sehnsüchtig erwartet, denn eigentlich lag ich bei der Abfahrt im Mittelfeld, doch plötzlich kamen alle vor mir an und von mir war weit und breit nichts zu sehen. Man befürchtete schon, dass ich in einer Kurve herausgetragen wurde und nun irgendwo im Wald lag.

Aber alles war gut. Der Bus wartet schon auf uns und bringt uns nun zurück in unser Hotel nach Anras.

 






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