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Von New York nach Eisleben!

23. bis 24. September 2004:

Heute ist endgültig Schluß. Ich reise ab.

Doch zuvor habe ich noch etwas Zeit. Mein Shuttle, welches mich zum JFK-Airport bringt kommt erst um 13.45 Uhr. Der Flieger geht nämlich erst um 17.50 Uhr. Also gehe ich nochmal in den Battery Park und genieße die Aussicht auf die Freiheits-Statue und Liberty Island. Eine Besichtung von Miss Liberty habe ich mir dieses mal gespart. Einmal habe ich es bereits gemacht und ich kann mich noch recht gut an den Tag erinnern.

Statue of Liberty Ellis Island

Anschließend schaue ich nochmal kurz bei Ground Zero vorbei. Irgendwie hat mich der 11. September doch sehr geprägt.


Dann geht es zur Wall Street. Hier werden die Millionen und Milliarden umgesetzt. Doch auch hier herrscht Alarmstufe Rot. Die New York Stock Exchange wird von schwer bewaffneten Polizisten bewacht.

Wachmänner vom Dienst New York Stock Exchange

Jetzt muß ich aber langsam in mein Hotel zurück. Ich muß noch auschecken und den Koffer aus dem Zimmer holen.

Pünktlich wie vereinbart, kommt der Fahrer vom Super-Shuttle. Allerdings fahren wir jetzt noch einige andere Stationen ab. Es steigen noch weitere Personen zu. Als er mich an meinem Terminal am JFK-Airport absetzt ist es 15.00 Uhr. Ich gehe auf die Suche nach dem Lufthansa-Schalter.

Während ich so in der Schlange stehe, lese ich an einem Bildschirm, daß mein Flieger jetzt schon mindestens 2 Stunden Verspätung hat. Wie ich später erfahre, hat Lufthansa weltweit massive Probleme mit der Boarding-Software gehabt, so daß alle Bordkarten per Hand ausgefüllt werden mußten. Dadurch ist das Flugzeug erst 2 Stunden später in Frankfurt weggekommen.

Gegen 15.30 Uhr bin ich mit dem Einchecken dran. Die nette Dame am Schalter sieht, daß ich einen Anschlußflug nach Leipzig habe. Aufgrund der Verspätung, erklärt sie mir, werde ich diesen Flug nicht schaffen. Sie will mich gleich auf einen anderen Flug nach Leipzig umbuchen. Doch dann probiert sie was ganz anderes. Sie telefoniert kurz. Tippt wie wild auf ihrem Computer herum. Dann erklärt sie mir, daß sie mich auf die 16.00 Uhr Maschine nach Frankfurt umgebucht hat. Und jetzt ist es 15.35 Uhr. Nicht schlecht.

Allerding muß ich noch durch die Sicherheitskontrollen. Die dauern zum Glück nicht so lange und die Schlange davor hält sich auch noch in Grenzen. Ich laufe sofort weiter zu meinem Gate. Dort angekommen, ist das Boarding schon so gut wie abgeschlossen. Ich steige ein. Schnalle mich an. Die Tür geht zu. Und schon heben wir ab. So schnell bin ich noch nie abgeflogen.

Der Flug nach Frankfurt ist wieder sehr ruhig. Ich lande um 5.30 Uhr morgens in Frankfurt. Der Anschlußflug nach Leipzig geht erst um 8.50 Uhr. Das Boarding soll um 8.20 Uhr beginnen. Also noch genügend Zeit. Ich suche erst mal einen kleinen Laden, wo ich einen Kaffee bekomme. Ich muß munter werden. Dann kaufe ich mir gleich noch ein neues Buch. Ich habe ja noch viel Zeit zum lesen. Jetzt suche ich mir einen freien Platz in der Nähe meines Gates.

Gegen 8.30 Uhr hat das Boarding immer noch nicht begonnen. Plötzlich kommt die Durchsage: "The flight is canceled!" Der Flug wurde ersatzlos gestrichen. Unser Flugzeug ist kaputt. Trotz allen Ärgers, Gott sei Dank, haben die es noch auf dem Boden gemerkt.

Doch was jetzt. Jetzt bricht Hektik am Schalter aus. Dutzende genervte Passagiere reden auf die Lufthansa-Mitarbeiter ein. Und ich bin unter denen. Warum haben die uns das nicht eher gesagt? Jetzt sitze ich, wie viele andere auch seit drei Stunden hier rum und komme doch nicht weg.

Die Lufthansa-Mitarbeiter erklären uns, daß wir den Zug nach Leipzig nehmen müssen. Der nächste Flug geht erst gegen 13.00 Uhr. Und dieser auch nur über Warteliste. Das heißt ich hätte keine Garantie, daß ich wirklich mitkomme. Also entscheide ich mich für den Zug.

Jetzt habe ich das nächste Problem. Der Mitarbeiter vom meinem Reisebüro will mich in Leipzig von Flughafen abholen. Also muß ich ihn informieren, daß ich nicht fliege. Allerdings habe ich nur die Nummer vom Reisebüro. Auf dem Weg zum Bahnhof versuche ich das Reisebüro zu erreichen. Ich bekomme seinen Kollegen ans Telefon. Er hat inzwischen schon mitbekommen, daß der Flug gestrichen ist. Per Handy gebe ich ihm meine Zugverbidung durch und wann ich in Leipzig auf dem Bahnhof ankomme. Wir vereinbaren, daß er mich von dort abholt.

Um 13.35 Uhr komme ich schließlich mit dem Zug in Leipzig an. Dabei hatte ich mir doch geschworen, diese Strecke nur noch zu fliegen. Der Mitarbeiter von Reisebüro wartet schon auf mich und fährt mich nach Eisleben. Dort kommen wir gegen 15.30 Uhr an. Ungefähr dreieinhalb Stunden später als geplant.

Damit ist der Urlaub 2004, wenn auch etwas hektisch, auch schon wieder zu Ende. Ich habe mal wieder sehr viel erlebt und viel Spaß gehabt.

   








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