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Am Fuß des Parinacota

Dienstag, 28. Mai 2013

Der Tag fängt mit einem Liedchen an. Werner hat Geburtstag. Standesgemäß gibt es zum Frühstück schon eine Geburtstagstorte und das übliche „Happy Birthday Lied“ für das Geburtstagskind.

Dann fahren wir mit dem Bus Richtung bolivianische Grenze. Der Lago Chungara ist unser Ziel. Knapp 1,5 Stunden sind wir bis dorthin unterwegs. Wirklich weit ist es nicht, allerdings ist die Straße in einem sehr schlechten Zustand. Im Prinzip besteht sie größtenteils nur aus einer Aneinanderreihung von Schlaglöchern.


Am Lago Chungara hat man einen super Blick auf den Vulkan Parinacota mit seinen 6.342 Metern. Bei Windstille spiegelt sich der schneebedeckte Gipfel wunderbar in der glatten Wasseroberfläche.

Wir nutzen die Zeit um eine Weile am Seeufer entlang zu laufen.

Dann fahren wir ein paar Kilometer zurück. An der Laguna de Cotacotani wollen wir uns noch ein paar Kilometer die Füße vertreten. Wir sind hier ja auf Trekkingreise.

Mal wieder schmeißt uns Jesus aus seinem
Bus raus. Am Dorf Parinacota will er auf uns warten und wieder mitnehmen. Unser Weg führt uns nun zwischen den Seen und Lavafeldern entlang. Auch hier haben wir immer den Vulkan Parinacota im Blick.

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Immer wieder huschen Viscachas, die in Chile weit verbreiteten Hasenmäuse, über die Geröllfelder. Diese Nagetiere können bis zu 8 kg schwer werden. Ab und zu sehen wir auch ein paar Vikunjaherden. Die Lamaart ist jedoch sehr scheu. Deshalb ziehen sie sich auch sehr schnell zurück, sobald wir nur in deren Nähe kommen.


Irgendwann ist der Weg plötzlich verschwunden. Das Wasser des angrenzenden Sees steht zu hoch. Quer über einen Geröllhügel nehmen wir eine Abkürzung um auf der anderen Seite wieder auf den Weg zu stoßen.


Dann kommt der kleine Ort Parinacota ins Blickfeld. Nun ist es nicht mehr weit. Der Ort hat gerademal etwas mehr als 20 Einwohner. Kein Wunder, immerhin liegt er auf 4.400 m Höhe und weit abseits jeder größeren Stadt.


Jesus wartet bereits auf uns, so dass wir nach einem kurzen Dorfrundgang direkt losfahren können.

Wieder geht’s die super Straße zurück nach Putre. Morgen schon steht unsere letzte Wanderung der Reise an.

 





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