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Gorak Shep - Lobuche

Montag, 11. November 2019

Florian ist heute Morgen mit Sange zeitig zum Kala Patthar aufgebrochen. Auch bei meinem zweiten Besuch in Gorak Shep schaffe ich es gesundheitlich nicht, auf den Kala Patthar zu gehen. Irgendwie verhext das Ganze.

Ich habe mich entschieden, lieber auszuschlafen und so noch mehr Erholung zu bekommen. Wieder erwarten habe ich die Nacht doch ganz gut überstanden. An Ausfliegen und Abbrechen der Tour denke ich nicht mehr. Richtig fit bin ich trotzdem nicht.
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Gudrun und ich frühstücken gegen 08:00 Uhr in der Lodge. Gudrun ist unruhig, sie möchte gern absteigen. Deshalb startet sie auch kurze Zeit später mit einem der Porter Richtung Lobuche. Ich warte auf Florian.

Es dauert auch tatsächlich nicht mehr lange und er steht zusammen mit Sange in der Lodge. Florian sieht ganz schön fertig aus. Wir gönnen ihm noch eine Pause. Danach packen wir unsere Sachen zusammen.


Mit Sange und unserem zweiten Porter brechen wir gegen 09:15 Uhr auf. Wieder geht es durch das Auf und Ab der Moräne bis wir am Lobuche Pass stehen. Mein Husten bringt mich bald um. Bei jeder kleinen Anstrengung bricht er wieder aus. Ich huste mir die Seele aus dem Leib.

Nach dem Lobuche Pass geht es mit uns nur noch abwärts. Nun haben wir nur noch den leichten Weg bis Lobuche vor uns. So kommen wir auch relativ schnell voran.

Noch eine Biegung und wir können Lobuche sehen. Gleichzeitig können wir aus der anderen Richtung unsere Bergsteigergruppe auf Lobuche zu laufen sehen. Das nenne ich mal Timing. Fast gleichzeitig kommen wir in Lobuche an.


Gudrun und Gottfried sitzen vor unserer Lodge in der Sonne und nehmen uns alle in Empfang. Unsere Bergsteiger sehen ganz schön fertig aus. Fast alle haben es aber bis auf den Gipfel geschafft. Herzlichen Glückwunsch. Den Rest des Nachmittags lecken alle ihre Wunden und versuchen, sich so gut es geht zu erholen.

So fällt am Abend auch die Entscheidung, dass morgen nur Oliver, Florian, Kai und Michael zusammen mit Rinji über den letzten der drei Pässe, den Kongma La gehen. Der Rest von uns will den einfacheren Weg drumherum nach Chukung nehmen.