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Unterwegs in Kathmandu

Mittwoch, 15. November 2017

Heute ist Zeit für Sightseeing und den kulturellen Teil der Tour. Da freue ich mich schon sehr darauf. Entweder man liebt Kathmandu oder man hasst es. Was anderes gibt es eigentlich nicht. Und ich liebe Kathmandu!


Doch vorher steht noch ein schon liebgewordenes Ritual an. Der Bart muss ab. Die gesamte Tour haben wir uns nicht mehr rasiert. Die Yetis bekommen schon Angst vor uns. Gleich um die Ecke vor dem Hotel ist ein Barbier. Also marschieren Oliver, Jürgen und ich erstmal dorthin. Kurz den Preis für uns drei ausgehandelt und dann darf der gute Mann seine Klingen wetzen.

Da bleibt kein Haar übrig. Nach kurzer Zeit sehen wir alle wieder aus wie der Typ in unserem Reisepass. Jetzt können wir auf Tour gehen.


Wir organisieren uns 2 Taxis, handeln einen fairen Preis für alle Seiten aus und fahren hinaus nach Pashupatinath. Das hinduistische Heiligtum darf meiner Meinung nach bei keinem Aufenthalt in Kathmandu fehlen. Ein Besuch dort ist einfach Pflicht.


Hier steht eine der wichtigsten Tempelstätten des Hinduismus. Am Ufer des Bagmati Fluss steht der Tempel und die Verbrennungsstätten. Jeden Tag verbrennen hier die Hindus ihre Verstorbenen auf großen Scheiterhaufen. Je nach Wohlstand der jeweiligen Kaste gibt es dafür unterschiedliche Bereiche.


Über dem ganzen Gelände liegt Rauch, die Luft ist voller Asche. Allerdings gibt es hier für den Fotografen wunderbare Motive. Sadhus, die heiligen Männer in Pashupatinath, lassen sie allerding nur gegen einen kleinen Obolus fotografieren.


Gegen Mittag brechen wir zu Fuß nach Bodnath auf. Der große Stupa ist das zweite Highlight, was man in Kathmandu unbedingt besuchen sollte. Buddhistische Pilger aus Nepal und dem ganzen Himalayagebiet kommen regelmäßig hierher.


In knapp 30 Minuten sind wir von Pashupatinath nach Bodnath gelaufen. Rings um der Stupa sind Gebetsmühlen angebracht. Auch hier heißt es für ein gutes Karma immer links herumlaufen. Ausführlich besichtigen wir den Stupa und machen duzende Fotos.


Danach gehen wir in eines der vielen Rooftop-Restaurants. Wir bestellen uns eine Kleinigkeit zum Mittagessen und genießen den Ausblick. Von hier oben kann man genau das bunte Treiben und die sich ständig linksherum bewegende Menschenmasse gut beobachten.


Später statten wir dem Kloster einen kurzen Besuch ab. Auch hier finde gerade eine Puja statt. Leider dürfen wir nicht in die Versammlungshalle hinein. Von Eingangsbereich können wir die Zeremonie auch gut beobachten und Fotos machen.


Die vielen kleinen Geschäfte laden zum shoppen ein. Die ein oder andere nepalesische Rupie wechselt hier noch den Besitzer. Morgen geht’s schließlich Richtung Heimat. Da wollen wir kein Geld mit zurücknehmen.


Wir organisieren uns ein Taxi und fahren zurück ins Hotel. Jetzt heißt es Taschen packen. Der Urlaub geht langsam aber sicher zu Ende.

Für den Abend haben wir einen Tisch im Yin Yang Restaurant reserviert. Hier wollen wir alle nochmal gemeinsam zusammen essen gehen. Auch Dorje ist dabei. Bei einem leckeren Yak-Steak lassen wir den Urlaub ausklingen.


Wieder einmal liegt eine wunderschöne Nepaltour hinter uns. Es war bestimmt auch nicht die Letzte. Erste Gedankenspiele und Pläne haben Oliver und ich auf dieser Reise schon gehabt. Lasst Euch überraschen.