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Auf dem Weg in die Manaslu-Region

Sonntag, 28. Oktober 2017

Das Abenteuer beginnt. Heute ist auch unser zweiter Guide Indra zu uns gestoßen. Er wird Dorje unterstützen. Zusammen mit Oliver haben wir ein super Guide-Team.

Nach dem Frühstück verladen wir unser Gepäck ins Auto. Nur blöd, dass wir jetzt keinen Platz mehr haben. Unser Bus wartet etwas abseits des Hotels auf uns. Durch die schmalen Gassen schafft er es nicht bis an das Hotel. Also beginnt die Trekkingtour direkt am Hotel. Zu Fuß machen wir uns auf den Weg zum Bus. Das Gepäck darf das Auto nehmen.

Das Gepäck passt rein Busfahrt in die Manasluregion

Gegen 8 Uhr brechen wir im Kathmandu auf. Wir kommen gut voran. Das ist bei den ganzen Staus in Kathmandu nicht immer der Fall. Schon bald erreichen wir die Stadtgrenze. In Serpentinen geht es hinunter ins Kathmandu Valley. Normalerweise herrscht hier immer absolutes Verkehrschaos. Heute läuft es besser.

Solange die Straße noch so gut ausgebaut ist, machen wir richtig Kilometer. Das wird später anders werden. Unterwegs laden wir unsere Träger für die Tour ein. Da die Jungs nicht aus Kathmandu kommen, warten sie an der Strecke auf uns.

Reiseleiter unter sich Alles Banane

In einer Ortschaft machen wir Mittagspause. Es gibt Dal Bhat (Reis mit Linsen und Gemüse). Das traditionelle nepalesische Gericht werden wir noch öfters bekommen. Es schmeckt super und macht satt. Was will man mehr.


Gut gestärkt setzen wir die Fahrt fort. Wir haben noch einige Kilometer vor uns. Selbst wenn alles nach Plan läuft, kommen wir erst spät an.

Die Straße wird immer schlechter. Den Asphalt haben wir schon lange hinter uns gelassen. Auf einer Staubpiste arbeiten wir uns dem Ziel entgegen. Für Fahrer und Bus ist es definitiv Schwerstarbeit. Die Straße ist schmal und durch unzählige Fahrrinnen gekennzeichnet. Immer wieder kommen uns andere Busse und LKW entgegen. In den Kurven geht es zeitweise nicht mehr weiter.

Dal Bhat zum Mittagessen Straßenhändlerin

Nepalesische Fahrer kennen normalerweise nur eine Richtung, vorwärts. Da kann die Straße noch so eng sein und jede Menge Autos entgegenkommen. Trotzdem wird sich in jede noch so kleine Lücke gequetscht. Wenn nichts mehr geht, bleibt man halt einfach erstmal geduldig stehen. In Europa würden die Fahrer schon lange ausrasten.

Unser Fahrer gibt nicht auf und meistert auch die schlechtesten Passagen ohne Probleme. Gehen 17:30 kommen wir in Arughat Bazar. Hier machen wir nochmal einen kurzen Stopp. Dorje muss ein paar Formalitäten mit den Trekking-Permits regeln.

Langsam wird es dunkel. Das macht die Fahrerei auf der Straße nicht besser. Wir sehen glücklicherweise nun nicht mehr viel davon. Gegen 18:30 Uhr ist es geschafft. Wir sind in Soti Khola, unserem heutigen Ziel. Alle raus aus dem Bus.

Das passt schon! Unsere Träger haben noch frei

In unserer Lodge beziehen wir unsere Zimmer. Ich teile mir unser kleines Reich für die Nacht mit Jürgen und Werner. Drei Betten, drei Trekkingtaschen und drei Kerle und schon ist das Zimmer voll.

Zum Abendessen treffen wir uns alle im Gemeinschaftsraum wieder. Es gibt Chicken Curry mit Reis und Gemüse. Es ist schon lustig, dass die Knochen am Hühnerfleisch immer dranbleiben. Je nach Qualität hat man mehr Knochen als Fleisch. Aber auch da gewöhnt man sich dran. Ich glaube das Huhn habe ich bei unserer Ankunft noch auf der Straße herumlaufen sehen.

Morgen geht’s endlich richtig los. Das Trekking beginnt.