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Gipfelerfolg & Die Ruhe im Tal

20. August 2010:

Während der Rest der Gruppe heute den nächsten Gipfelversuch unternehmen will, müssen wir Fünf irgendwie den Tag rumkriegen.

Frühstück gibt’s heute erst um 9:00 Uhr. Ein bisschen länger wollten wir schon schlafen. Wir haben uns entschieden einfach durch das Baksan-Tal zu laufen und uns die Umgebung anzusehen. Gegen 10:00 Uhr machen wir uns auf den Weg, den wir sonst immer nur mit den Bussen genommen haben.

Umgeben von Bergen und Flusstälern

Ein Fußweg entlang der Straße führt meistens zwischen Bäumen hindurch am Fluss entlang. Immer wieder kommen wir an Bauruinen vorbei. Diese sind entweder noch dem Zusammenbruch der Sowjetunion oder späterem Geldmangel geschuldet.


Irgendwann sind wir wieder an dem Parkplatz, wo auch unsere Pik Felsentiger Tour startete. Hier gibt’s natürlich auch Souvenirstände. Ein paar Rubel und einige Souvenirs wechseln hier noch ihren Besitzer.

Danach wandern wir langsam zurück Richtung Hotel. Denn dort haben wir noch was anderes vor. Gegen Mittag kommen wir wieder dort an. Ganz in der Nähe gibt es einen Forellenteich. Hier kann man sich sein eigenen Essen fangen und auch gleich zubereiten lassen. Wir wollen uns auch mal als Angler versuchen. Mal sehen, ob wir hungrig bleiben.

Mit Angeln und Maiskörnern als Köder bewaffnet begeben wir uns an den Teich. Die Angeln sind ultramodern. Ein Stück Bambusrohr an dessen Spitze die Angelschnur geknotet ist. Damit kann´s ja nicht schiefgehen.

Beim Forellenangeln Das Essen ist fertig

Zuerst lassen die Forellen auf sich warten. Dann aber geht’s los. Andreas macht den Anfang. Die erste Forelle hat angebissen. Jetzt geht es fast im Minutentakt. Jeder von uns hat Erfolg. Schon bald haben wir mehr als genug gefangen. Die drei kleinsten Forellen lassen wir heute nochmal schwimmen. Glück gehabt. Die anderen Neun (!!!) nehmen wir mit. Wir geben sie beim Betreiber der Gaststätte ab und sogleich ist deren Leben vorbei.

Bei der Zubereitung können wir zuschauen. Die Forellen landen auf dem Grill. Jetzt dauert es nicht mehr lange und schon bald stehen sie lecker zubereitet bei uns auf dem Tisch. Wir lassen es uns schmecken. Das ist doch mal was anderes als immer nur Schaschlik.

Zwischendurch sind unsere Gedanken immer wieder beim Rest unserer Gruppe auf dem Elbrus. Wie geht es ihnen? Ob sie den Gipfel erreicht haben.

Da wir selbst ja nicht dabei waren, kann ich an dieser Stelle nur schreiben, was uns später berichtet wurde.

Die GPS-Daten sind nicht von der aktuellen Gipfelbesteigung. Unser Guide Andreas hat diese mir von einer früheren Tour zur Verfügung gestellt.
Route zum Gipfel Zum Vergrößern auf das Bild klicken!
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Pause bei den Pastuchovfelsen Es stürmt

Wie bereits beim ersten Versuch wollte die Gruppe wieder gegen 3:00 Uhr starten. Da es erneut sehr stürmisch war, haben sie den Abmarsch auf 5:00 Uhr verschoben. Diese Verschiebung setzt sie allerdings auch unter Druck, da sie dadurch erst sehr spät auf dem Gipfel und noch später wieder zurück sein werden.

An den Hängen des Elbrus Die Gruppe kämpft sich nach oben

Erneut ist es sehr stürmisch. Aber die Gruppe kämpft sich tapfer nach oben. Auf knapp 4.800 Metern Höhe muss Wolfgang aufgeben. Da es mittlerweile schon hell und die Sicht besser ist, kann er allein zurückgehen. Die Gruppe muss also nicht wie gestern komplett absteigen.

Geschafft! Am Gipfel Schnell noch ein Foto

Der Rest arbeitet sich weiter den Berg hinauf. In den oberen Höhen ist es sehr stürmisch. Oxana entscheidet, das die Gruppe nur noch angeseilt als Seilschaft weitergeht. Gegen 13:00 Uhr ist es dann doch noch geschafft. Sepp, Jürgen, Conny und Axel stehen zusammen mit den Guides Oxana und Andreas auf dem Gipfel. Herzlichen Glückwunsch.

Rückkehr zur Prijut 11 Rückkehr zur Prijut 11

Nachdem die Gipfelfotos im Sturm gemacht wurden, kehren sie schon bald wieder um. Jeder in seinem Tempo. Zwischen 16:00 und 17:00 Uhr sind dann alle wieder zurück an der Prijut 11. Da es schon spät ist und alle natürlich auch sehr geschafft sind, steigen sie heute nicht weiter ab und verbringen deshalb eine weitere Nacht in der Prijut 11. Erst morgen wollen sie zu den Botschkis absteigen und dann gleich mit der Seilbahn zurück ins Tal fahren. Für Andreas hat diese weitere Nacht auf dem Elbrus noch Folgen.

 








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