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Umzug zur Prijut 11

18. August 2010:

Die Nacht war erneut recht stürmisch und es hat wieder geschneit. Heute Morgen liegt sogar noch etwas mehr Schnee als gestern früh. Außerdem ist das Wetter auch schlechter als gestern. Es ist Wolkenverhangen und wir haben keine Fernsicht.

Frühstück gibt es gegen 8:00 Uhr. Danach packen wir unsere Sachen zusammen und warten auf Gia.
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Er kommt gegen 10:00 Uhr mit den neuesten Wetterberichten. Diese sehen nicht sehr vielversprechend aus. Doch was hilft es. Wenn wir schon mal hier sind, müssen wir auch weiter.

Leila fährt mit einer Pistenraupe und der Verpflegung hinauf zur Prijut 11. Wir machen uns anschließend mit unseren Rucksäcken zu Fuß auf den Weg.

Auf dem Weg zur Prijut 11 Auf dem Weg zur Prijut 11

Der Weg ist ja nicht neu für uns. In den letzten 2 Tagen sind wir ihn ja schon zweimal gegangen. So finden wir uns auch bei dem schlechten Wetter zurecht. Nach knapp 1,5 Stunden sind wir gegen 12:00 Uhr bereits an der Prijut 11 angekommen.

Die Hütte ist ehrlich gesagt ein ziemliches Loch. Sie hat 2 Etagen. Im Erdgeschoß befindet sich die Küche, welche die Bezeichnung Küche eigentlich nicht verdient. Aber auch unter diesen Bedingungen wird uns Leila wieder super Essen zubereiten.

Gemeinschaftsraum der Prijut 11 Gemeinschaftsraum der Prijut 11

Wir sind im Obergeschoß untergebracht. Hier gibt es einen großen Raum mit Matratzenlagern. An den Enden des Raumes befinden sich noch 2 kleine Zimmer mit jeweils 4 Schlafplätzen. Unsere Gruppe hat 2 der kleinen Räume bekommen. Die restlichen aus unserer Gruppe schlafen im großen Gemeinschaftsraum.

Eigentlich war angedacht, am Nachmittag noch ein paar Höhenmeter zu machen. Aufgrund des schlechten Wetters bleiben wir jedoch in der Hütte.

Hier treffen wir auch auf eine andere Gruppe, welche die letzten 2 Tage jeweils vergeblich versucht hat, den Gipfel zu erreichen. In den höheren Regionen ist es einfach zu stürmisch gewesen und anscheinend lag wohl auch zu viel Neuschnee. Sie wollen heute noch absteigen.

Das Stille örtchen der Prijut 11 Das stille Örtchen, lange will man nicht bleiben

Den Nachmittag verbringen wir mit Teetrinken, Kartenspielen und warten. Irgendwann trifft dann auch unsere russische Bergführerin Oxana ein. Sie ist 28 Jahre alt und war in den letzten 3 Jahren knapp 40-mal auf dem Elbrusgipfel.

Von Ihr erhalten wir die letzten Instruktionen und Hinweise für den Gipfelversuch. Sie entscheidet auch, dass die Gruppe beim Aufstieg immer zusammenbleibt und keiner allein den Aufstieg abbricht. Wenn doch jemand zurück will oder muss, steigt die gesamte Gruppe ab.

Dann legen wir unsere Sachen für den Gipfelversuch zurecht. Besser jetzt alles zusammensuchen, als in der Nacht im Schein der Stirnlampen.

19:00 Uhr gibt es Abendessen. Danach liegen wir alle ziemlich schnell in unseren Schlafsäcken. Die Nacht wird sehr kurz sein.

 






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