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Adyl-Su-Tal - Mit spitzen Sohlen übers Eis

13. August 2010:

Heute steht die erste Gletscherwanderung auf dem Programm. Doch bevor es soweit ist, müssen wir nach dem Frühstück noch ein Stück mit dem Buss fahren.

Da es Richtung georgische Grenze geht sind heute unsere Reisepässe und die Einladung der russischen Agentur mit im Rucksack. Wir fahren ein kleines Stück durch das Baksan-Tal zurück. Unser Ziel ist das Adyl-Su-Tal.
Wanderung im Adyl-Su-Tal Zum Vergrößern auf das Bild klicken!
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Kurz vor unserem Ziel passieren wir den Militärposten. Jetzt ist Geduld gefragt. Unser russischer Guide Gia übernimmt es, die Passkontrolle mit den Militärs zu erledigen. Nach einer Weile werden wir einzeln aufgerufen und müssen nun zu Fuß die Schranke am Kontrollposten passieren. Danach dürfen auch unsere Busse durch und wir können wieder einsteigen.

Wir fahren nur noch ein kurzes Stück und erreichen bald das Alpine Basecamp Dshantugan. Es ist jetzt kurz nach 8:30 Uhr.

Auch wenn wir heute eine Gletscherwanderung unternehmen wollen, brauchen wir vorläufig unsere Steigeisen noch nicht. Zu Beginn führt uns der Weg durch ein Waldstück. Auf den Wiesen stehen immer wieder Zelte von Bergsteigern, die in dieser Region unterwegs sind.

Wir wandern taleinwärts durch eine fantastische Bergwelt. Im Tal hört man einem Gebirgsbach rauschen. Irgendwann lichtet sich der Wald und bald müssen wir den Fluss überqueren.

Flussüberquerung Auf der Moräne zum Gletscher

Danach breitet sich das Tal direkt vor uns aus. Wieder mal zieht sich die Pflanzenwelt zurück und alpines Gelände liegt vor uns. Unser Ziel, den Gletscher, können wir auch bereits in der Ferne sehen. Über die Gletschermoräne nähern wir uns diesem.

Jetzt noch ein bisschen über Geröll gestolpert und dann stehen wir auf dem Eis. Wir legen unsere Steigeisen und die Gurte an und begeben uns auf den Gletscher. Ziel ist allerdings kein Gipfel sondern ein Plateau.

Auf dem Gletscher Ewiges Eis

Der heutige Tag dient auch dazu, noch etwas das Gehen mit Steigeisen zu üben. Nicht alle aus unserer Gruppe waren bisher mit Steigeisen unterwegs.

Gia übernimmt die Spitze und führt uns an den Gletscherspalten vorbei den Berg hinauf. Gegen Mittag sind wir auf dem Plateau auf gut 3.200 m Höhe. Das Wetter meint es wieder gut mit uns. Nur ein paar Wolken befinden sich an dem sonst blauen Himmel.

Gletscherpanorama

Nach dem Mittag machen wir uns auf den Rückweg. Wir steigen den Gletscher wieder bi s zur Moräne hina. Dort legen wir die Steigeisen ab und laufen das Tal zurück.

Auf den letzten Metern fängt es leicht zu regnen an. Wir erreichen noch einigermaßen trockenen Fußes gegen 16:30 Uhr unseren Ausgangspunkt.

Auf der Rückfahrt brauchen wir dieses mal keine ausführliche Militärkontrolle über uns ergehen lassen. Deshalb sind wir auch schon recht bald zurück an unserem Hotel.

 






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