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Erdbeben in Nepal

Wir helfen!

Am 25. April 2015 hat ein Erdbeben der Stärke 7,8 Nepal erschüttert.

In der Folge gab es mehrere Tage schwere Nachbeben und gut 2 Wochen später erneut ein schweres Beben. Über 8.000 Menschen sind bei diesem schrecklichen Ereignis ums Leben gekommen. Hunderttausende haben ihre Häuser bei der Katastrophe verloren. Auch in Indien, Tibet und Bangladesch gab es Opfer. Die Hauptstadt Nepals, Kathmandu, hat es besonders stark getroffen. Hier sind die meisten Todesopfer zu beklagen. Viele Häuser und historische Tempel und Denkmäler liegen in Trümmern.


Von den kleinen Bergdörfern in den abgelegenen Regionen hat man lange Zeit garnichts gehört. Dann kamen die Nachrichten, dass teilweise ganze Dörfer vom Erdboden verschwunden sind.

Die Bergsteiger am Mount Everest waren ebenfalls von dem Erdbeben betroffen. Das Beben hat eine Lawine ausgelöst, die mehrere Menschen in den Tod gerissen hat. Daraufhin wurden sämtliche Expeditionen zum höchsten Berg der Erde sowohl von der nepalesischen Seite als auch der tibetischen Seite abgebrochen. Die einzig richtige Entscheidung in dieser Situation.

Auch für uns waren es Tage voller Sorgen und Warten auf Nachrichten unserer Freunde in Nepal. Auf unseren Trekkingtouren durch das wunderschöne Land im Himalaya haben wir viele nette Menschen kennengelernt. Für die Tochter unseres Guides am Mount Everest übernehmen wir seit dieser Tour die Kosten für den Schulbesuch in Kathmandu.

Passang, seine Frau und unser Patenkind

Doch wie sollten wir unsere Freunde erreichen? Strom und Telefonnetz waren zusammengebrochen. Damit gab es auch keinen Internetzugang.

Nach ein paar Tagen kam sie dann doch! Die erlösende E-Mail! Unsere Guides sowie deren Familien haben alle das Erdbeben gesundheitlich gut überstanden. Soweit geht es allen gut.

Jedoch hat das Haus unseres Guides vom Mount Everest in seinem Heimatdorf im Solo Khumbu erheblichen Schaden genommen. Die Familie ist in ein Zelt vor das Haus gezogen.


Sofort reifte in uns der Gedanken. Hier müssen wir helfen! Außerdem wurde ich von vielen Freunden und Bekannten angesprochen. Viele wissen, dass ich Kontakte nach Nepal habe. Und auch sie wollten helfen.


Schnell haben wir eine kleine Spendenaktion auf die Beine gestellt. Die Resonanz war gewaltig. Jeder wollte uns unterstützen und hat gespendet.


Deshalb an dieser Stelle: Vielen, vielen Dank an Alle die für unseren Guide Passang und seine Famile gespendet haben!!! Dabei ist eine unglaubliche Summe zusammengekommen! Das Geld haben wir bereits nach Nepal überwiesen.

Wenn man die Bilder der zerstörten Häuser sieht, ist jedem klar: "Die Hilfe ist unglaublich wichtig und dringend!"

   






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