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Von Wanla nach Hinju

Montag, 14. September 2015

Die erste Nacht ist überstanden. Alle haben es überlebt. Durch das Camp schallt ein "Good Morning!" und die Frage "Tee or coffee?"

Sobald man sich entschieden hat, die nächste Frage "Sugar?", "One spoon?". Fragen über Fragen! So ergeht es uns die nächsten Tage jeden Morgen aufs Neue! Schrecklich! Wer will schon Kaffee oder Tee ans Zelt gebracht haben.

Im Ernst! Unsere Jungs sind super bemüht und
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immer freundlich. Während wir so langsam munter werden, bereitet Kanji schon das Frühstück vor. Und schon schallt es wieder durchs Camp „Breakfast is ready!“ Auf geht’s! Bratkartoffeln mit Paprika und Zwiebeln, Toast und Omelett erwarten uns.

Hungern muss hier niemand. Dann bekommt jeder von uns auch noch eine Lunchbox für den Tag. Ein Sandwich, eine gekochte Kartoffel, ein Schokoriegel, eine Banane und Saft sollen und werden uns über den Tag bringen.

Frühstück im Camp Die Lunchbox

Gegen 8:00 Uhr brechen wir auf. Unser heutiges Etappenziel ist Hinju. Noch immer ist die Straße asphaltiert. Doch schon bald überwiegt Schotter und Staub. Immer mehr Schlaglöcher machen sich breit. Irgendwann ist es nur noch eine Schotterpiste. In Serpentinen schraubt sich die Straße in die Höhe.

Wir kürzen immer wieder ab und nehmen den direkten Anstieg am Hang. Dann verlassen wir die Straße und sind wieder auf schmalen Pfaden unterwegs. Zügig kommen wir voran.

Unterwegs legen wir immer wieder kurze Pausen ein. Wir haben ja auch noch unsere Lunchbox dabei. Warum sollen wir diese gefüllt mit uns herumtragen? Also wird der Inhalt schnell aufgefuttert.

Der Weg Begegnungen

Auch heute kommen wir immer wieder in kleinen Dörfern durch. Überall begrüßen uns die Einheimischen freundlich.

Gegen Mittag sind wir in Hinju. Da unsere Begleitmannschaft uns bisher noch nicht überholt hat, bleiben wir hier in einem kleinen Restaurant und machen erstmal Mittagspause. Unser Camp liegt wieder etwas außerhalb von Hinju und ist nicht mehr weit weg.

Nach einer längeren Pause begeben wir uns auf das letzte Teilstück. Wir lassen Hinju hinter aus und laufen im Tal weiter hinauf. Richtung Camp knacken wir heute auch die 4.000-Meter-Marke. Vorbei an Yak-Weiden und entlang des Flusses führt unser Weg.

Die 4.000er Marke Das Camp rückt näher

Viele Bauern bieten ihre Yak-Weiden als Campingplatz an und verdienen sich so nebenbei ein paar Rupees. Unser Camp kommt ganz zum Schluss. Allerdings sind unsere Mulis mit dem Gepäck noch immer nicht da, sodass wir uns nach der Ankunft gleich noch auf eine kleine Akklimatisationstour begeben.

Bei Oliver ist das schon gute alte Tradition und dient der besseren Höhenanpassung. Für den Körper und zur Erholung ist es immer gut, nicht in der Höhe zu schlafen, die man an dem Tag maximal erreicht hat.

So gehen wir im Tal weiter und steigen auf unserem morgigen Weg noch einige Höhenmeter hinauf bis auf gut 4.100 m. Hier oben machen wir eine kurze Pause. Unser Camp haben wir immer im Blick.

So können wir auch sehen, dass unsere Mulis und die Begleitmannschaft im Anmarsch sind. Langsam laufen wir zurück Richtung Camp.

Flüssigkeitszufuhr ist sichergestellt Unser Camp

Wir bauen die Zelte auf, richten uns gemütlich ein und bekommen von Kanji wieder den üblichen Ankunftstee überreicht. Anschließend ist wieder Baden im Fluss angesagt.

Den Rest des Tages verbringen wir gemütlich im Camp. Bernhard hat beim Campbetreiber ein paar Bier aufgetrieben. Kurz danach haben wir den Laden leergekauft!

Zum Abendessen gibt es eine Suppe. Anschließend Pizza, Pasta und Gemüse sowie frische Melone als Nachtisch.

Gegen 21:00 Uhr verschwinden wir alle wieder in unseren Zelten.


 






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