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Zweiter Tag in San Francisco!

17. September 2004:

Heute ist unser freier Tag. Und den wollen wir auch für uns nutzen. Andere aus unserer Reisegruppe nehmen an einem fakultativen Ausflug teil. Wir haben jedoch was anderes vor.

Doch zuerst müssen wir nochmal kurz unseren Busfahrer Daniel suchen. Er möchte heute Abend mit uns etwas gemeinsam unternehmen. Wir haben jedoch noch keine Zeit ausgemacht. Also verabreden wir, das er mir eine Nachricht auf meinem Zimmer hinterläßt.

Britta, Michael, Madeleine und ich nehmen das Cable Car und fahren runter an Pier 39. Dort holen wir erstmal die bestellten Karten für Alcatraz ab. Wir haben aber noch etwas Zeit. Unsere Fähre nach Alcatraz fährt erst um 11.15 Uhr.

Oakland Bay Bridge Seelöwen an Pier 39

Also schlendern wir noch ein bischen herum. Wir besuchen die Seelöwen an Pier 39. Es ist schon sehr faszinierend, wie sich so einen ganze Seelöwenkolonie inmitten einer Millionenmetropole wie San Francisco niederläßt.

Willkommen auf "The Rock"

Fahrt nach Alcatraz

Dann ist es soweit. Unsere Fähre geht nach Alcatraz. Die Überfahrt ist sehr windig. Aber von der Fähre aus hat man einen super Überblick über die Bucht mit der Golden Gate Bridge und auf die Stadt. Die Fahrt dauert nur einige Minuten.

Verwaltungsgebäude Leuchtturm auf Alcatraz

Zuerst sehen wir uns die Insel an. Die meisten Gebäude sind nur von außen zu besichtigen. Einige sind durch Brände auch schon teilweise zerstört.

Im Zellentrakt haben wir dann eine Audio-Tour auf deutsch, d.h. wir bekommen Kopfhörer, über die uns die Geschichte von Alcatraz erzählt wird.

Blick in eine Zelle Auf dem "Broadway"

Die Audio-Tour ist ziemlich beklemmend. Im Hintergrund hört man immer wieder Gefängnisgeräusche, wie das schließen der Zellentüren. Unterstützt wir das ganze durch Interviews mit ehemaligen Insassen und Wärtern.

Bis heute wird noch immer behauptet, daß keinem Gefangenen jemals die Flucht von der Gefängnisinsel geglückt ist.

Der brühmteste Insasse von Alcatraz war sicherlich der legendäre Gangsterboß Al Capone. Im Jahr 1963 wurde das Gefängnis aus Kostengründen geschlossen.

Blick auf die Golde Gate Bridge vom Freizeitgelände auf Alcatraz Freizeitgelände

Auf dem Freizeitgelände ist es auch wieder sehr zugig. Was muß das für die Insassen für ein Gefühl gewesen sein, die Freiheit so nah zu sehen. Von hier aus hat man einen guten Blick über die Bay und auf San Francisco.

Gegen 14.00 Uhr besteigen wir wieder die Fähre und gegen 14.30 Uhr sind wir wieder auf dem Festland. Jetzt gehen wir schnell erstmal etwas essen. Für 15.30 Uhr sind wir mit Nicole und Silke verabredet. Wir wollen nochmal zur Golden Gate Bridge und darüberlaufen. Pünktlich sind die zwei dann auch da.

Ursprünglich wollten wir uns eigentlich Fahrräder ausleihen. Da wir uns jedoch nicht schlüssig darüber sind, wie lange wir wirklich damit hin und zurück benötigen, entscheiden wir uns dann doch für den Bus.

Die Entscheidung war jedoch nicht wirklich besser. Wir wissen nicht genau, wann der richtige Bus kommt und warten somit über eine halbe Stunde. Dabei sind wir zwischendurch schon zur nächsten Haltestelle gelaufen. Dann kommt er doch noch.

Das Wetter hat inzwischen auch umgeschlagen. Jetzt liegt die Golden Gate Bridge im Nebel. So kriegen wir diesen Anblick auch noch zu Gesicht. Es ist auch kühler geworden. In San Francisco sollte man sowieso immer eine Jacke bei sich haben. Als Touri will man es nicht glauben, aber das Wetter kann sich innerhalb weniger Minuten schlagartig ändern. Heute merken wir es.

Golden Gate Bridge im Nebel Auf der Golden Gate Bridge

Da wir noch nicht wissen, wann wir uns heute Abend mit Daniel treffen, entscheiden wir uns, nicht über die gesamte Brücke zu laufen. Das schaffen wir zeitlich nicht mehr. Also ist beim ersten Brückenpfeiler Schluß. Aufgrund des Nebels wird an der Brücke die ganze Zeit eine Nebelhorn geblasen. Man denkt immer es kommt gleich ein Hochseedampfer aus dem Nebel gefahren.

Danach machen wir uns auf den Rückweg zum Hotel. Dort kommen wir gegen 19.00 Uhr an. An meinem Telefon auf dem Zimmer blickt schon die Nachrichtenleuchte. Also rufe ich erst mal schnell die Nachrichten ab. Ich soll Daniel auf seinem Zimmer zurückrufen. Wir verabreden uns um 20.00 Uhr in der Lobby. Jetzt bleibt noch etwas Zeit sich frisch zum machen.

Um 20.00 Uhr treffen wir uns pünktlich alle in der Lobby. Wir, das sind Britta und Michael, Silke, Nicole, Madeleine, Daniel und meine Wenigkeit. Daniel möchte mit uns in eine Kneipe am anderen Ende der Stadt. Dort gibt es Sangria bis zum abwinken. Wir wollen mit dem Bus hinfahren.

Als wir das Hotel verlassen und uns auf den Weg zur Bushaltestelle machen, steht vor dem Hotel eine Stretch-Limousine. Aus Spaß frage ich Daniel, ob wir nicht die Limousine nehmen können. Er macht auf dem Absatz kehrt und verschwindet wieder im Hotel. Er sucht den Fahrer.

Nach kurzer Verhandlung und einigen Dollars, die den Besitzer wechseln, hat der Fahrer Zeit für uns. Also steigen wir alle in die Stretch-Limousine. Damit fahren wir jetzt durch die Straßen von San Francisco. Leider interessiert das draußen niemanden. Es ist ein gewohntes Bild. Wir haben aber unseren Spaß.

Meine Stretch-Limousine

In der Haight Street in der Nähe des Golden Gate Park läßt uns der Fahrer nach ca. einer halben Stunde Fahrt raus. Einer nach dem anderen steigt aus. Von jedem muß dabei ein Foto geschossen werden. Die Umstehenden müssen denken, typisch Touri. Unser Fotograf Michael hat vor Aufregung etwas gezittert, so daß die Fotos leider etwas verwackelt sind! Oder lag es daran, daß es draußen doch schon zu dunkel war? Wollen wir Michael mal in Schutz nehmen.

In der Gaststätte

Da die Kneipe total überfüllt ist und wir keinen Tisch bekommen, entschließen wir uns erstmal woanders zum Essen hinzugehen. Später wollen wir zurückkommen. Auf der Haight Street gibt es einige Gaststätten. Wir entschließen uns für ein kleines gemütliches Restaurant.

More Sangria? Vor der Kneipe

Nach dem Essen gehen wir zurück in die Kneipe. Es ist noch voller geworden. Egal! Wir brauchen ja keinen Tisch mehr. Nichts wie rein. Daniel bestellt erst mal einen großen Krug Sangria. So geht es den ganzen Abend weiter. Wir müssen jedoch aufpassen, daß Daniel nicht so viel trinkt. Er muß uns morgen schließlich wieder fahren. Einer nach dem anderen bestellt einen neuen Krug. So wird es ein sehr lustiger Abend.

Spät in der Nacht fahren wir mit Taxis zurück ins Hotel. Das war dann auch schon wieder unser Aufenthalt in San Francisco. Es ist einfach eine super Stadt. Im Augenblick hat sie New York als meine Lieblingsstadt in den Staaten abgelöst.

 








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