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Von Las Vegas nach Mammoth Lakes!

14. September 2004:

Heute verlassen wir Las Vegas wieder. Länger zu bleiben, wär sicher auch meinem Geldbeutel nicht gut bekommen. Wir fahren weiter Richtung Westen und kommen zurück nach Kalifornien. Deshalb stellen wir die Uhr auch schon wieder um. Jetzt sind es wieder 9 Stunden Unterschied zu Deutschland.

Jetzt haben wir das Death Valley vor uns. Der berühmte Wüstenpark liegt im Osten der Mojave Wüste. Er ist ca. 220 Kilometer lang und 26 Kilometer breit. Die tiefste Stelle reicht bis auf 86 Meter unter dem Meeresspiegel.

Der Name ist Programm! Die früheren Pioniere und Abenteuerer haben durch das Tal eine Abkürzung zu den Goldfeldern Kaliforniens gesucht und diesen Weg zum Teil mit dem Tode bezahlt.

Im Death Valley Im Death Valley


Als wir den Bus verlassen, herrschen im Death Valley auch gerade um die 40 Grad Celsius. Bei diesen Bedingungen hält man es nicht lange im Freien aus. Nachdem wir im Sand dann auch noch die Schlangenspuren entdecken, entschließen wir uns lieber zur Rückkehr.

Die höchste jemals gemessene Temperatur im Death Valley ist vom Juli des Jahres 1913. Sie beträgt 57 Grad Celsius.

Da 3 Wochen vorher im Tal eine Springflut war, sind einige Straße gesperrt. Diese wurden einfach weggespült. Dabei sind leider auch einige Menschen ums Leben gekommen.

Wir verlassen das Death Valley wieder und begeben uns in die Berge. Unser Ziel heute ist Mammoth Lakes. Unser Hotel das Mammoth Mountain Inn.

Bei den Mammoth Mountains handelt es sich um ein Ski-Gebiet. Zu dieser Jahreszeit liegt naturlich noch kein Schnee. Zum Glück. Dafür hätte ich auch sicher nicht die richtigen Sachen dabei. Im Vergleich zum Death Valley ein paar Stunden früher ist es hier sehr viel kühler.

Blick über Mammoth Lakes Auf der Ski-Piste

Mittlerweile befinden wir uns in knapp 3000 Metern über den Meeresspiegel. Direkt vor unserem Hotel ist die Station der Seilbahn. Doch leider ist sie für heute schon außer Betrieb.

Deshalb machen wir uns zu Fuß auf die Piste. Wir wollen wenigstens noch bis zur nächsten Seilbahnstation laufen. Diese befindet sich nur ca. 200 Meter höher über den Meeresspiegel. Als wir losgehen sind wir noch zu sechst. Unterwegs werden wir jedoch immer weniger. Der dünnen Luft in dieser Höhe müssen einige Tribut zollen. An der Station sind wir deshalb auch nur noch zu zweit.

Wir hoffen, das wir wenigstens hier noch mit einem schönen Sonnenuntergang für die Strapazen belohnt werden. Dem ist aber leider nicht ganz so. Schließlich machen wir uns auf den Rückmarsch. Die anderen warten im Hotel schon auf uns. Wir wollen Abendessen gehen.

Nach dem Abendessen treffen wir uns alle noch am Kaminfeuer. Wir haben ein richtig gemütliches Hotel erwischt.

 








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