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Pinguine in Punta Arenas

Donnerstag, 08.12.2012

Gegen 10:00 Uhr brechen wir in Puerto Natales auf. Felipe begleitet uns auf der Fahrt. Heute ist sein letzter Tag als Guide mit unserer kleinen Gruppe.

Nach knapp 3 Stunden Fahrt durch die chilenische Pampa entlang der Magellanstraße nähern wir uns Punta Arenas. Wir sind zurück in Chiles südlichster größeren Stadt. Bevor wir jedoch zum Flughafen fahren ist noch ein bisschen Tierwelt gucken angesagt.

Unser Kleinbus biegt von der gut ausgebauten Straße ab. Die nächsten 40 Kilometer geht es über Schotterpisten. Zum Abschluss wollen wir noch eine Pinguinkolonie besuchen.

Nachdem wir schon fast nicht mehr daran glauben, auf dieser Schotterpiste irgendwann noch das Meer und die Pinguinkolonie zu erreichen, stehen wir dann doch noch vor dem Eingang. Über Holzwege können die Besucher zu den Brutstätten der Pinguine laufen.

Nach ein paar Metern sehen wir auch die ersten Vertreter der Frackträger. Sie stehen vor ihren Nisthöhlen in der Erde oder sind gerade auf dem Weg zum Meer. Immer mehr dieser drolligen Gesellen laufen uns über den Weg.

Pinguine in Punta Arenas Pinguine auf dem Weg ins Meer

Am Meer ist ein Beobachtungsunterstand aufgebaut. So können wir hier in Ruhe die Pinguine beobachten, wie sie am Ufer herumliegen oder im Wasser schwimmen. Immer wieder kommen Pinguine aus dem Landesinneren von ihren Brutstätten zum Meer gelaufen, während andere zurück zu ihren Höhlen gehen.

Nach gut zwei Stunden bei den Pinguinen geht es weiter zum Flughafen. Jetzt heißt es endgültig von Felipe Abschied nehmen. Die gesamte Zeit in Patagonien war er uns ein guter Guide gewesen.

Wir checken ein. Natürlich unter Beachtung der vorher auf der rechten Seite reservierten Fensterplätze. Wir wollen ja noch etwas von Patagonien aus der Luft sehen. Wir sollen später nicht enttäuscht werden.

Gegen 18:00 Uhr heben wir ab. Wir haben Glück. Keine Wolken. Unter uns können wir die schneebedecken Gipfel der Anden und deren Gletscher sehen. Dann plötzlich taucht der Perito Moreno Gletscher in seiner gesamten Größe auf. Ein Wahnsinns Anblick. Auch aus 10.000 Metern Höhe. Kurz danach fliegen wir noch am Cerro Torre und am Fitz Roy vorbei. Damit hat sich die Sitzplatzreservierung doch mal wieder gelohnt.

Perito Moreno Gletscher Fitz Roy und Cerro Torre

Nach einer kurzen Zwischenlandung in Puerto Montt fliegen wir in den Sonnenuntergang und landen kurz nach 22:00 Uhr in Santiago de Chile.

Zwischenlandung in Puerto Montt Gipfel im Sonnenuntergang

Mariella ist auch wieder da. Sie erwartet uns schon und bringt uns in unser Hotel. In der ganzen Stadt sind chilenische Fußballfans ausgelassen unterwegs. Die chilenische Mannschaft hat gerade gegen Ecuador gewonnen. Dementsprechend ist die Stimmung. Allerdings ist aus Sicherheitsgründen auch sehr viel Polizei auf den Straßen. Mariella empfiehlt uns deshalb, heute Abend das Hotel lieber nicht mehr zu verlassen. Da es sowieso schon recht spät ist, hatten wir das eh nicht mehr vor.

 






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