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Auf nach Patagonien

Dienstag, 22.11.2011

5:45 holt uns Mariella vom Hotel ab!
So zeitig, dass wir nicht einmal mehr Frühstück im Hotel bekommen. Wir müssen zum Flughafen. Auf der Fahrt dorthin fragt Sie uns ob wir das Erdbeben mitbekommen haben. Natürlich! Keine Frage! Nichts Schlimmes. Kennt man ja!

Sie meint, es hätte eine Stärke zwischen 3 und 4 gehabt. Nichts Ungewöhnliches für Chile. Kein Grund zur Panik. Solche Erdbeben gibt’s hier öfters. Das letzte
große Erdbeben in Chile im Februar 2010 dagegen hatte eine Stärke von 8,8 und ereignete sich in der Nähe der Stadt Concepcion.
Unser Reiseverlauf
Grafik: Schulz-Aktiv-Reisen

In Folge dessen zerstörte ein Tsunami weite Teile der Küstenregion. Durch das Erdbeben wurde die Geografie der Region stark verändert. Die Stadt Concepcion z.B. wurde durch das Beben um 3 Meter nach Westen verrückt.

Gegen 8:00 Uhr geht unser Flieger nach Chile. Dank eines Tipps unseres österreichischen Mitstreiters Joe habe ich mir bereits vor der Reise von Deutschland aus einen Sitzplatz reserviert. Auf dem Flug nach Patagonien sollte man auf der linken Seite Fensterplätze reservieren. Auf dem Rückflug dann natürlich rechts. Bei schönem Wetter hat man dann bereits einen super Blick auf die Anden und die gesamte Region.

Flug über die Anden Flug über die Anden

Nach viereinhalb Stunden Flug, einer Zwischenlandung in Puerto Montt und 2 Pappkartons mit Keksen als Bordmahlzeit landen wir um 12:15 Uhr in Punta Arenas, der größten chilenischen Stadt im Süden Patagoniens. Wir befinden uns jetzt am 53. südlichen Breitengrad. Südlicher kommen wir auf dieser Reise nicht mehr und auch generell war ich noch nie südlicher auf der Erde gewesen.

Am Flughafen erwartet uns Felipe. Er ist unser Guide für die nächsten 17 Tage.

Noch haben wir unser heutiges Etappenziel nicht erreicht. Von Punta Arenas aus geht es mit dem Bus wieder Richtung Norden nach Puerto Natales. Die Straße führt zu Beginn an der Magellanstraße, später an der argentinischen Grenze entlang.

Patagonische Pampa Gauchos mit Schafherde

Ca. 250 Kilometer führt unser Weg durch die chilenische Pampa. Unterwegs sehen wir die ersten Nandus und Guanakos. Puerto Natales ist die Hauptstadt der Provinz &Ultima Esperanza", auf Deutsch "Letzte Hoffnung". Ob der Name Programm ist?

Nach 3 Stunden Busfahrt mit ein paar Pausen für Fotostopps erreichen wir unser heutiges Ziel. Wir sind in einem kleinen Hostal untergebracht. Es soll für die nächsten Wochen eine Art Basecamp für unsere Reise werden.

Nach dem wir die Zimmer bezogen haben, gibt es ein erstes Briefing mit Felipe für die nächsten Tage. Unsere Trekkingtour durch den Torres del Paine Nationalpark und die Kajaktour auf dem Rio Serrano stehen an. Felipe erläutert uns den Plan und gibt nochmals Tipps, was wir alles mitnehmen müssen.

Unser Hostal in Puerto Natales Alter Steg in Puerto Natales

Wir packen unsere Rucksäcke für das Trekking im Torres del Paine und einen Packsack für die Kajaktour. Im Torres del Paine werden wir unser gesamtes Gepäck selbst tragen, deshalb sind die großen Rucksäcke gefragt. Für die Kajaktour brauchen wir nur ein paar Sachen für die Camps. Die Wetsuites gegen das kalte Wasser bekommen wir gestellt. Die Kajaksachen bringen unsere Guides zusammen mit den Kajaks direkt zum Rio Serrano. Erst nach der Kajaktour werden wir wieder nach Puerto Natales kommen. Die nicht benötigten Sachen können wir hier im Hostal deponieren.

Am Abend gehen wir zusammen mit Felipe in der Nähe des Hostal essen. Wir sind im Restaurant "Mama Rosa" eingeladen.

 








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