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Nix los in Humberstone

Freitag, 24. Mai 2013

Wir wollen zurück in die Berge. Aus diesem Grund haben wir heute einen langen Fahrtag vor uns. Für Abwechslung auf dem Weg nach Colchane an der bolivianischen Grenze sorgen noch ein paar Highlights, die uns die Fahrt versüßen.



Unseren ersten längeren Stopp auf der Fahrt legen wir in der Geisterstadt Humberstone ein. Zu den besten Zeiten der Stadt lebten hier über 3.500 Menschen. Die Arbeiter des zur Stadt gehörenden Salpeterwerkes und deren Familien hatten hier ihr zuhause. Zu Beginn der 60er Jahre des 19. Jahrhunderts, als der Absatz von Salpeter immer schwieriger wurde, wurde auch Humberstone geschlossen.



Heute ist die Stadt ein Freilichtmuseum und wirkt wie eine Filmkulisse. Einen Besuch der Stadt kann ich nur jedem empfehlen. Wenn man ganz allein durch die Stadt, die leerstehenden Häuser und Fabrikhallen läuft, die Stille auf sich wirken lässt, bekommt man ein Gefühl, wie die Menschen hier früher gelebt und gearbeitet haben müssen.


Anschließend setzen wir unsere Fahrt für ein paar Kilometer auf der Panamericana fort, bevor wir wieder nach Osten Richtung Berge abbiegen. Je länger die Fahrt dauert, umso höher kommen wir wieder.


Am Nachmittag erreichen wir das Geysirfeld von Puchuldiza. Dafür nehmen wir gern einen mehrere Kilometer langen Abstecher in Kauf. Nicht so berühmt wie El Tatio, damit natürlich auch nicht so stark besucht, sind die Geysire trotzdem genauso beeindruckend und interessant. Hier sind wir ganz allein unterwegs. Heute Früh noch auf Meereshöhe am Pazifik, sind wir nun wieder auf 4.200 m Höhe angekommen.



Danach geht’s weiter nach Colchane. Von nun an wieder leicht bergab. Nach dem Sonnenuntergang erreichen wir unseren Stützpunkt für die nächsten 2 Nächte auf 3.700 m Höhe. Sobald die Sonne weg ist, wird es auch ganz schnell ziemlich kalt. Heute Nacht hole ich auch mal meinen Schlafsack aus der Tasche.


 





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