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Geologische Entstehung

Der Kilimanjaro liegt im ostafrikanischen Grabensystem. Dessen Entstehung liegt 20 Mio. Jahre zurück. Vor 2 bis 3 Mio. Jahren begannen sich Vulkane in dieser Region zu bilden. So entstanden südlich des Äquators vor ca. 1 Mio. Jahre die Vulkane Shira, Mawenzi und Kibo.


Kilimanjaro-Massiv mit Shira, Kibo und Mawenzi (v.l.n.r.)

Sie entwickelten eine Höhe von bis zu 5.000 m und existierten so rund 500.000 Jahre unabhängig voneinander. Im Laufe der Jahre brach Shira zusammen. Mawenzi und Kibo brachen jedoch immer wieder aus. Aufgrund der Lavaausbrüche wuchsen sie so zusammen.

Auch Mawenzi erlosch irgendwann. Kibo blieb aktiv und wuchs aufgrund der Ausbrüche auf ca. 5.900 m an. Vor ca. 360.000 Jahren ereignete sich die größte Eruption. Diese sorgte dafür, dass das Felsmassiv sein heutiges Aussehen erhielt.

Der letzte Ausbruch soll laut Geologen vor ca. 200 bis 400 Jahren stattgefunden haben. Ganz erloschen ist der Kilimanjaro bis heute jedoch noch nicht.

Die Höhe des Kilimanjaro wird aktuell von allen Stellen mit 5.895 m angegeben.

Entdeckung und Erstbesteigung

Bevor am 06.10.1889 als Erste der Deutsche Dr. Hans Meyer und der Tiroler Ludwig Purtscheller die höchste Spitze des Kraterrandes erreichten und diese Kaiser-Wilhelm-Spitze tauften, wurde schon viele Jahre zuvor von "Schnee in Afrika" berichtet.

Als erstes könnte der Kilimanjaro bereits in der Geographica des Astronomen und Geographen Ptolemäus beschrieben sein. Er schrieb von einem "mit schneebedeckten Berg landeinwärts...".

Blick auf den Krater Seit der Mitte des Neunzehnten Jahrhunderts gab es mehrere Versuche den Kilimanjaro zu erobern. Aufgrund der klimatischen Bedingungen und der Höhe des Berges scheiterten diese jedoch immer wieder.

Auch Dr. Hans Meyer gelang erst bei seinem Dritten Versuch 1889 bis auf den Gipfel. 1887 wurde er in einer Höhe von 5.500 m durch Eis und Kälte gestoppt. Sein Begleiter litt an der Höhenkrankheit. 1888 musste er seinen Versuch aufgrund der politischen Situation in der Region abbrechen.

Am 04. Juni 1977 wurde offiziell der Kilimanjaro National Park eröffnet. Damit begann auch die große Zeit des Tourismus.

Jährlich besteigen nach offiziellen Zahlen ca. 12.000 Touristen den Berg. Nach inoffiziellen Zahlen soll es sich jedoch um 25 - 30.000 Touristen plus die dazugehörigen Führer und Träger handeln.

Auf den Kilimanjaro führen verschiedene Routen. Die meist begangene Route ist die Marangu-Route. Daneben gibt es unter anderem noch die Machame-Route, Mweka-Route, Umbwe-Route, Rongai-Route, die Lemosho- und Shira-Route.

   






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